Reisen

The Home of Kanelbullar

5. Juni 2017

Wenn es eine Süßspeise gibt, die ich ständig essen könnte, dann sind es Franzbrötchen/Kanelsnurrer/Kanelbullar oder einfach gesagt, jede Form von Zimtschnecken. Diese Leckerbissen gibt es vorrangig im Norden von Europa, mein liebstes Reiseziel und endlich ging es für uns, also meine Familie und mich, nach Stockholm. Wir haben schon seit Jahren davon geredet, endlich mal dorthin zu fliegen, aber immer kam etwas dazwischen. Dieses Jahr haben wir es aber geschafft und ich war im Kanelbullar Paradies!


Diesen Leckerbissen findet ihr bei Bröd&Salt (eine Kette, die man in Stockholm öfters findet). Bei Fabrique Stenugnsbageri, eine kleine Bäckerei, gibts auch leckere Süßspeisen.

Für den größeren Hunger ist das Nytorget Urban Deli eine gute Wahl. Die Preise sind zwar, wie in ganz Schweden ziemlich hoch, aber das Essen schmeckt wirklich lecker. Ich hatte ein getoastetes Sauerteigbrot mit Avocado, Salat, Speck und einer Eierspeise. Was mir auch gut gefallen hat, war das man fast überall viel Wert auf die Qualität des Essens, das Thema Nachhaltigkeit & Bio.

In Stockholm gibt es natürlich auch noch was anderes als leckeres Essen – zum Beispiel die Vasa und das ABBA Museum.
Die Vasa ist ein Schiff aus dem 17. Jhd., dass in einem Museum steht und restauriert wird. Rund um das Schiff findet ihr eine Ausstellung, die euch auf verschiedenen Stockwerken, die Geschichte der Besatzung, den Bau der Vasa und ihre Bergung erzählt. Im untersten Stockwerk ist ein Team von Wissenschaftlern am Werk, die versuchen, die Vasa zu restaurieren und zu erhalten.


Zu den Lieblingsliedern meiner Kindheit, und auch heute noch, zählt die Musik von ABBA. Für uns war es von dem her klar, dass wir unbedingt in das Museum reinmüssen. Der Preis ist schon ziemlich happig (über 20 Euro p.P.), aber es war echt sehenswert. Man geht mit einem Audioguide durch die Ausstellung und lernt von der Kindheit der Vier bis zu ihren größten Erfolgen ihrer Lebensgeschichte. Die einzelnen Stationen sind mit Rekonstruktionen von ihren Wohnräumen oder dem Tonstudio bestückt und man kann immer wieder selbst etwas machen. Ich habe mich zum Beispiel an einem Mischpult versucht und sollte die Einstellungen von Money, Money, Money rekonstruieren – ich bin kläglich gescheitert! Man kann aber auch in einem Mini-Tonstudio etwas aufnehmen, Musikvideos machen oder sich mit ABBA auf die Bühne stellen und singen. Letzteres haben wir uns nicht getraut, aber eine andere Besucherin stand da oben und sang und das war echt unglaublich!

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