Reisen

Sydney, ein Klassiker

25. November 2017

Unser erster Stop auf unserer Australien Rundreise war Sydney, die Stadt, die wohl bei jedem auf der Liste steht. Ich war schon richtig gespannt darauf, denn jeder den ich kenne, schwärmt von dieser Stadt. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, aber ganz ehrlich, mich hat diese Stadt nicht vom Hocker gehauen.

Ich liebe europäische Städte wegen ihres Flairs und der Architektur und in Australien findet man so etwas nur schwer, weil die Städte ja viel jünger sind. Sydney war für mich wie eine Mischung aus Wolkenkratzern und kleineren Häusern, die mich irgendwie an die Bilder von Häusern in New Orleans erinnert haben. Ich fand vor allem die Metallverzierungen an den Balkonen wunderschön.

Einen Stadtteil von Sydney fand ich allerdings wunderschön – The Rocks. The Rocks ist der älteste Stadtteil von Sydney und dort gibt es viele leckere Lokale und schöne Shops.

Wir waren zum Beispiel im The Fine Foodstore frühstücken – zum Niederknien! Wir hatten uns für Avo-Brote entschieden und dazu gabs für mich einen Egyptian Tee…mhm…lecker!

Neben dem Viertel The Rocks, gab es noch zwei Highlights für mich in Sydney – Whale Watching und den Beachwalk.

Gleich am ersten Tag waren wir beim Whale Watching – wir mussten zwar lange suchen (ca. 1h), aber dann haben wir ganz viele gesehen. Unter den Walen war sogar ein Babywal – soooo niedlich! Wenn ihr auch zum Wale schauen rausfahren wollt, zieht euch warm an! Viele, die mit an Bord waren hatten kurze Hosen an und keine Jacken dabei. In Sydney war es zwar warm, aber draußen am Ozean sieht das ganze dann doch anders aus. Wir hatten mehrere Schichten an und uns war tz kalt. Oh und falls ihr Seekrank werden solltet, nehmt lieber vorher was. Es hat echt viele erwischt und es wäre echt schade, wenn ihr vor lauter übergeben nichts von den Walen mitbekommen würdet. Wir wussten nicht, ob wir seekrank werden würden und haben uns sicherheitshalber Ingwer – Tabletten besorgt und die vorher genommen. Es hat super funktioniert!

Am Geburtstag meiner Schwester sind wir nach Coogi Beach gefahren. Der Strand dort ist echt schön und das Lokal am Anfang des Beach Walks ist echt unglaublich! Wir sind von dort gemütlich los marschiert und haben viiiieeeele Fotostops eingelegt. Ich glaube wir sind ca. 4 h gegangen um nach Bondi Beach zu kommen, dem Endpunkt. Ihr könnt natürlich auch andersrum gehen, ganz wie ihr wollt. Ich bin zwar nicht so der Naturmensch, aber das war es, was mich in Australien am meisten fasziniert hat. Die Natur ist so vielfältig und wunderschön dort und erst die Farben. Teilweise sah es so aus, als wäre jemand mit Photoshop drüber gegangen. Im Grunde war das ganz hilfreich, denn so musste ich nicht jedes der tausenden von Photos bearbeiten.

Für ein Geburtstagsessen sollte es schon etwas Schöneres werden und in der Nähe unseres Hostels gab es ein leckeres italienisches Lokal – Macchiato. Es gab Live Musik und das Essen war auch gut. Was mich immer wieder verwundert hat in Australien ist, dass die Pizzen oft auf  Etageren serviert werden und man extra Teller dazubekommt. Perfekt zum Teilen.

Eigentlich wollten wir uns ja mit dem Shoppen zusammenreißen…tja ich glaube, das Ganze hat circa 2 Tage angehalten. Es gibt soooo viele wunderschöne kleine Läden und auch Marken, die wir zuvor noch nicht kannten. Die Nummer 1 für mich ist definitiv Kikki K., ein schwedisches Papeterie Label, ich glaube, wir haben fast in jeder Stadt, wo wir einen fanden, etwas gekauft. Die Nummer 2 ist Peter Alexander. Der Name hat mich am meisten verwirrt. Wir sind mit Peter Alexander aufgewachsen und waren etwas überrascht, als wir das Geschäft gesehen haben, dass sich auf Pyjama spezialisiert und einen Dackel als Logo hat. Die Pyjama sind soooo genial! Unsere weiteren Shoppinglieblinge gibts in den nächsten Blogartikeln.

Schlafen mussten wir auch einmal und das taten wir im The Pod. Das Hostel befindet sich bei China Town und ist eher ein kleineres und teureres Hostel. Es hat, glaub ich, nur 10 Zimmer, getrennte Bäder und Toiletten und eine Gemeinschaftsküche. Wir hatten ein Vierer- Zimmer für uns drei und ganz ehrlich ich habe noch nie so große Stockbetten in einem Hostel gehabt und noch dazu so bequeme. Was uns wirklich gestört hat, war die Klimaanlage. Zum Glück hatten wir warme Pyjamas und dicke Socken dabei. Wir hatten zwar öfters darum gebeten, dass man die Temperatur etwas höher stellt, aber es hieß immer das wäre nicht möglich. Also wenn ihr dort nächtigt, nehmt euch warme Socken mit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.