Reisen

Regenwald & Meer

6. Dezember 2017

Diese beiden Gebiete bestimmen die Gegend um Cairns herum. Ganz ehrlich, die Stadt Cairns hat im Grunde nichts zu bieten, es ist so ähnlich wie Jesolo und wir sind eigentlich nur deshalb dorthin geflogen, weil wir einen Ausflug in den Daintree Forest und zum Great Barrier Reef machen wollten.

Unser erster Tagesausflug ging nach Cape Tribulation und den Daintree Forest. Gebucht haben wir den Ausflug wieder über GetYourGuide.
Nachdem wir vom Hotel abgeholt wurden, ging es nach Port Douglas, wo wir den Wildlife Habitat besuchten. Dort kann man sich die verschiedensten australischen Tiere in ihren natürlichen Umgebungen ansehen. Jeder einzelne Bereich ist groß gestaltet und man kann dort auch Wallabys und Kängurus füttern. Ich bin ja ein riesen Fan von Wallabys – sie sind so süß! Ein paar Känguru Joeys konnten wir auch entdecken.

Abgesehen von den süßen Kleinen bekommt ihr natürlich auch was Kleines dort zum Essen – eine große, leckere Obstplatte und ein paar süße Kleinigkeiten. Danach gehts weiter nach Cape Tribulation. Cape Tribulation ist eine abgeschiedene Gegend im nördlichen Bereich von Australien. Und mit abgeschieden, ist wirklich abgeschieden gemeint. Man kommt nur mit einer Fähre hinüber und sobald ihr drüben seid, habt ihr keinen Handyempfang mehr. Wir sind ziemlich lange herumgefahren, bis wir zu einer Art Hostel gekommen sind, wo wir ein leckeres Mittagessen hatten. Ich habe dort einen Kangaroo-Burger probiert. Das Fleisch hat mich an Rind erinnert, aber intensiver und würziger im Geschmack. Nachdem Mittagessen hatten wir noch etwas Zeit den Strand zu genießen. Allerdings solltet ihr in dieser Gegend und auch in Cairns nicht ins Meer gehen, bzw. zu nahe ans Wasser herangehen, weil dort überall Krokodile sind bzw. sein können. Es gibt überall Warnschilder und die solltet ihr wirklich beachten.

Bei der Rückfahrt machten wir dann noch ein paar weitere Stops bei Lookouts und da wir immer schön pünktlich beim Bus waren, hatten wir sogar noch Zeit spontan auf ein Eis zu gehen, dass in einem kleinen Eissalon mit den Früchten, die es in der Gegend gibt, hergestellt wird. Wir konnten Kokosnuss, Davidson Plump, Soursop und Wattleseed probieren – es war soooo lecker!

Der Ausflug war wirklich wunderschön und ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen, der Guide war auch echt gut. Ihr solltet euch allerdings im klaren sein, dass ihr echt viel Zeit im Bus verbringen werdet.

Am nächsten Tag ging es zum Great Barrier Reef mit der Sea Star Crew. Das Team war wirklich gut, aber ich habe mich echt gefragt, wie die das schaffen, jeden Tag so gut draufzusein. Wenn ihr auf den Link zu dem Ausflug klickt, werdet ihr sehen, dass es auch billiger sein kann, aber auf diesem Schiff passen maximal 36 Personen oder so rauf. Bei den anderen können sogar an die 100 rauf und das war mir echt zu viel, vor allem da es das erste mal Schnorcheln für mich war. Falls ihr seekrank werdet oder es glaubt, ihr könnt an Bord Tabletten kaufen und am Besten gleich nehmen…manche haben es bei unserer Tour nicht ernst genommen.

Bei unserem ersten Stop gab es eine kleine Insel zu der wir mit einem kleineren Boot gefahren sind. Ich war richtig froh darüber, so konnte ich in meinem Tempo mit diesen übergroßen Flossen ins Wasser gehen – da war auch ein Baby Hai, der zwischen unsere Füße durchgeschwommen ist. 😀
In kleineren Gruppen sind wir dann schnorcheln und tauchen gegangen. Ihr könnt natürlich auch alleine herum schwimmen, aber die kleine erste Tour bei jeder Station schadet echt nicht, da die Guides wissen, wo ihr die schönsten Plätze findet. Am meisten haben mich diese riesigen Muscheln am Meeresgrund fasziniert! Diese haben wir vor allem bei der zweiten Station gefunden. Dieser Stop ist am äußeren Rand des Riffs und es war viel tiefer und auch kälter dort – ich war richtig froh, über den Neopren-Anzug.

Zwischen den beiden Stationen gibt es auch ein wirklich leckeres Mittagessen und bei der Rückfahrt bzw. auch bei der Hinfahrt gibt es Tee und Kuchen.

Oh und was hier auch gratis dabei war, war eine Glasboots-Fahrt. Sie war echt interessant und wir haben so viel über das Reef und vor allem das Bleeching (die Reaktion der Korallen auf verschlechternde Umwelteinflüsse; sie werden dabei grau) gelernt.

Das Schnorcheln war definitiv eine meiner Lieblingserfahrungen, die ich in Australien gemacht habe! Ich hoffe, ich kriege wieder mal eine solche Chance!

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