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Die schönsten Farben der Welt

Es gab einen Ort, vor dem ich mich auf unserer Reise am meisten gefürchtet habe, das Outback. Ich war zuvor noch nie für längere Zeit in einer Wüste und ich hatte echt Angst vor den ganzen Tieren, wie Schlangen, Spinnen, Skorpionen und ähnlichem. Als wir dann dort waren, konnte ich meinen Augen nicht trauen…das Outback ist wunderschön!

 

Manchmal habe ich echt gedacht, da ist jemand mit Photoshop über die Natur drübergegangen ist, weil ich noch nie so intensive Farben gesehen habe…Ich habe mich so toll dort gefühlt!
Gewohnt haben wir in der Outback Pioneer Lodge, im Hostel Bereich, im Ayers Rock Resort.
Die Zimmer und Duschen war echt ok und die Küche auch. Geschirr und Töpfe könnt ihr bei der Rezeption gegen eine Kaution ausborgen. Neben der Küche gibt es in der Lodge auch verschiedene andere Lokale und das beste dort ist der BBQ Platz. Ihr könnt euch vor Ort das Fleisch kaufen und selbst grillen – es war soooo lecker! Im Ortszentrum gibt es auch ein paar Lokale wo ihr essen könnt. Im Resort gibt es verschiedene Hotels in unterschiedlichen Preiskategorien. Zwischen den Hotels und dem Ortszentrum fährt ein gratis Bus.

Wir waren ein paar Tage dort und haben uns für jeden Tag etwas Besonderes vorgenommen – wir haben unsere Ausflüge dort via AAT Kings und der Ayers Rock Resort Seite gebucht. Am ersten Morgen sind wir ganz früh aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang beim Uluru anzusehen. Der Vorteil, wenn ihr im Resort wohnt, ist vor allem der, dass ihr nur eine halbe Stunde zum Uluru braucht und gerade in den frühen Morgenstunden ist das Gold wert. Der Sonnenaufgang ist so wunderschön! Alle haben uns erzählt, wie schön die Farben sein werden, aber vor Ort habe ich ehrlich gesagt, keinen wirklichen Unterschied erkannt. Erst als ich mir die Photos auf der Kamera angesehen habe, habe ich die verschiedenen Farbnuancen erst richtig bemerkt.

Nach diesem schönen Tagesbeginn, ging es für uns weiter zu Kata Tjuta und wir sind zwischen den Felsformationen durchgewandert.

Am Nachmittag, nachdem wir ein ziemlich langes Nickerchen gemacht haben, sind wir noch zur Kamelfarm gefahren –  die waren echt süß! Leider durften wir sie nicht füttern, aber es gab dort auch noch andere Tiere, die durften wir füttern.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Shuttle (das muss man bezahlen) zum Uluru gefahren und sind um ihn herumgewandert. Wir sind gleich in der Früh los, denn wir hatten so um die 32° und Schatten findet ihr dort nicht. Ihr braucht keinen Guide um die Wanderung zu machen, aber ihr müsst nicht den ganzen Berg umwandern, da es verschiedene Routen und Abholstationen gibt und nehmt euch wirklich genug Wasser mit! Auf der Hälfte der Strecke gibt es auch einen Metallkanister, wo ihr eure Flaschen auffüllen könnt. Oh und ganz wichtig – Sonnencreme!
Falls ihr nicht zu Fuß gehen wollt, gibt es auch die Möglichkeit sich Fahrräder auszuborgen.

Die Natur war wirklich atemberaubend, aber mein Favorit im Outback war eindeutig das Fields of Light.

Das Fields of Light ist eine Lichtinstallation von Bruce Munro und wurde glücklicherweise bis März 2018 verlängert, wodurch wir es besuchen konnten. Sobald es stockfinster ist, werdet ihr von eurem Hotel abgeholt und zu dem Gelände gebracht. Es gibt dort nur vereinzelte Lampen auf dem Weg zur Installation. Es war schon etwas schaurig im finsteren im Outback herumzugehen, aber als ich dann die ganzen Lichter gesehen habe, war ich sprachlos. So weit man sehen kann, sieht man unzählige Glühbirnen, die in weichen Wellen ihre Farbe ändern.

Solltet ihr nach Australien fliegen, besucht unbedingt das Outback! Es ist eine unglaubliche Landschaft…normalerweise bin ich nicht so begeistert von Urlauben in der Natur, aber im Outback war es einfach unglaublich! Ok ich höre jz wirklich auf zusagen, dass es dort so wunderschön ist 😉

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