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Cześć Kraków!

Meine beste Freundin ist momentan auf Heimatbesuch in Österreich und da versuchen wir natürlich so viel möglich miteinander zu unternehmen. So kam auch die spontane Frage, das Pfingstwochenende in Krakau zu verbringen, nicht allzu überraschend. Jetzt mussten wir nur noch eine Übernachtungsmöglichkeit finden, wo auch Leo, der Hund meiner Schwester, mit durfte. Es war wirklich faszinierend mit ihm. Da er sehr groß ist, bemerken ihn zwar viele, aber selten machen sie Fotos von ihm oder kommen sofort her um ihn zu streicheln. Nicht so in Krakau – laufend sind Leute zu uns gekommen, wollten ihn streicheln, fotografieren und Fragen über ihn stellen. Nicht nur auf der Straße waren die Leute so, sondern auch in den Lokalen – es war kein Problem, ihn mitzunehmen und jeder hat uns, ohne Aufforderung, auch Wasser für ihn gebracht.

So zum Beispiel auch im Charlotte. Das Charlotte liegt auf einem schönen, ruhigen Platz und schon von weitem sieht man die zahlreichen Leute, die dort essen und essen möchten. Das gemütliche Lokal versprüht französischen Charme gemischt mit dem Duft von frisch gebackenen Brot. Ich liebe Lokale, die ihre eigenen Produkte herstellen!
Obwohl wir nicht reserviert hatten, haben wir einen Platz gefunden und bestellten uns, so langweilig wie wir sind, fast alle dasselbe – ein klassisches Frühstück mit Brot, Croissants, Marmelade, Honig, Schokolade und natürlich Butter. Das wirklich neue daran, war nicht nur die große Auswahl an unterschiedlichen Brotsorten, sondern auch die großen Gläser an Marmeladen, Schokoladen und Honig, die in der Mitte des Tisches aufgestellt wurden. Ich mag es, wenn es eine Mischung aus eigenen Portionen und geteilten Lebensmitteln gibt. Für mich ist Essen immer auch ein Teilen mit Menschen, die mir wichtig sind.

 

Bei unseren Reisevorbereitungen sind wir auf das Salzbergwerk Wieliczka gestoßen. Anfänglich dachten wir, dass es so wie bei uns in Österreich ist, aber das war ein großer Irrtum. Gemeinsam mit unserem Guide sind wir ca. 110 m in die Tiefe gegangen…es ist alles so riesig und verschlungen dort unten, dass man nicht einmal ansatzweise erfassen kann, was für eine kleine eigene Welt sich in den Tiefen der Erde entwickelt hat. Das Schönste, was ich dort entdeckt habe, waren die Kristalle aus Salz…so klar und fein gearbeitet…

 

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